Zähle gemeinsam von fünf runter, beuge Knie, schüttele Arme und Beine kräftig, und beim Start hebt ihr unsichtbar ab, nur um weich wieder zu landen. Danach beide tief ausatmen und kurz die Füße spüren. Dieses alberne, kurze Spiel löst Spannung, bringt Lachen und erdet durch Bewegung. Ideal vor dem Losgehen oder nach Hausaufgabenfrust. Es verbindet, ohne viel zu erklären, und setzt den Ton freundlicher.
Geht wie verschiedene Tiere durch den Flur: schwere Bärentritte, leise Fuchsschritte, stolze Kranichtritte. Sprecht aus, wie sich der Boden anfühlt, und atmet dazu ruhig aus. Diese spielerische Sensorik stärkt Körperwahrnehmung und Präsenz. Zwei Minuten reichen, um die Stimmung zu drehen. Eltern berichten oft, dass Geschwisterkonflikte abklingen, wenn alle gemeinsam lauschen, wie die Pfoten auftreten, statt weiter zu diskutieren.
Malt mit dem Finger eine Wolke in die Luft: beim Hochziehen einatmen, beim Abwärtsbogen ausatmen, und gemeinsam die Kurven zählen. Kinder lieben sichtbare Rhythmen und wiederkehrende Bilder. Drei Wolken genügen, um Tempo zu senken und Blickkontakt aufzubauen. Danach kurz fragen, was der Körper jetzt braucht. Diese Kooperation macht dich nicht langsamer, sondern effizienter, weil weniger Widerstand und mehr Verbundenheit die nächsten Schritte tragen.