Setze eine klare Uhrzeit, nach der Displays ruhen. Lege das Gerät außer Reichweite, atme drei tiefe Zyklen und blicke zwei Minuten aus dem Fenster oder in eine dunkle Ecke des Raums. Der weite, reizarme Blick beruhigt. Markiere dann mit einem Satz, was morgen zählt. Diese Grenze schützt Schlafqualität, verhindert Reizüberflutung und schenkt den letzten Stunden Milde statt rastloser Aufmerksamkeit.
Lege dich hin, eine Hand auf Bauch, eine aufs Herz. Drei langsame, lange Ausatmungen. Nenne anschließend drei Sätze: „Heute bin ich dankbar für …“, „Ich lasse los …“, „Morgen widme ich mich …“. Diese Kombination beruhigt Körper, sortiert Kopf und gibt dem Abend Sinn. Sie funktioniert allein, mit Partner oder Kind, dauert kaum eine Minute und schafft doch einen spürbaren Übergang in friedlichen Schlaf.
Atme vier Zählzeiten ein, halte vier, atme vier aus, halte vier. Wiederhole fünf Runden und erlaube Schultern, Kiefer und Stirn, weicher zu werden. Diese einfache Struktur kann Grübelschleifen dämpfen, ohne Druck zu machen. Wenn Halten unangenehm ist, verlängere nur die Ausatmung. Höre auf subtile Müdigkeitssignale und gib ihnen Vorrang. So gleitest du ruhig hinüber, statt Einschlafen erzwingen zu wollen.